Berliner Schule sammelt Muuvit-Punkte in Rekordgeschwindigkeit

In der Robinson-Grundschule ist es Zeit für fünf Minuten Pausentanz. Foto (c) Muuvit.

Eigentlich ist noch Pause in der Berliner Robinson-Grundschule, aber der Lehrer nimmt den CD-Player unter den Arm und geht mit seinen Schülern in die sonnendurchflutete Aula. Die Kinder sind sichtlich begeistert; es ist wieder Zeit für fünf Minuten Pausentanz. Nach der schwungvollen Choreografie kehren sie mit roten Wangen ins Klassenzimmer zurück und ziehen kleine Hefte hervor, in die sie einen Strich machen. Was in aller Welt passiert hier?

Die Klasse 3a der Robinson-Grundschule in Berlin-Lichtenberg nimmt drei Wochen lang am Muuvit-Abenteuer teil. Die Schüler sammeln Bewegungspunkte während ihres Unterrichtstages und auch danach. Sie wollen auf solch einen Punktestand kommen, dass die ganze Klasse eine virtuelle Reise nach Barcelona antreten kann – und zwar im Muuvit-Internetabenteuer.

Muuvit im Unterricht

Zu Beginn der Stunde rechnet Daniel an der Tafel aus, wie viele Punkte die Klassenkameraden am Vortag zusammen erreicht haben. Unterdessen erkundigt sich der LehrerUwe Podolski bei seinen Schülern, wofür sie sich die Punkte aufschreiben konnten. Die beliebtesten Sportarten, so stellt sich heraus, sind Fußball spielen, Rad fahren und Schwimmen. Jedes der Kinder hat in der ersten Muuvit-Woche tüchtig Punkte gesammelt.

Die Schüler sind sehr motiviert; am Vortag erreichten sie durch Sport und Bewegung zusammen 400 Punkte beziehungsweise Kilometer für ihre Reise. Normalerweise kommt die gleiche Anzahl Kinder an einem Tag auf insgesamt 200-300 Kilometer. Wie der Lehrer zu berichten weiß, gehörte die Klasse am Tag zuvor zu den Besten im Wettbewerb „Berlins fitteste Grundschulklasse“. Dabei ist die Schule nicht etwa besonders sportorientiert, die Lehrer haben nur gemerkt, dass sich die Kinder besser konzentrieren können, wenn sie zwischendurch mal an die frische Luft kommen.

Daniel rechnet zu Beginn der Stunde die Punkte der Klassenkameraden zusammen. Foto (c) Muuvit.

Für eine Weile ziehen die Schüler in den benachbarten PC-Raum um. Der Lehrer gibt ihnen Ratschläge, wie sie mit dem Laptop umgehen und wie sie die Punkte in die E-Learning-Umgebung von Muuvit eintragen müssen. Die Kinder befolgen die Hinweise sorgsam. Manche von ihnen haben sich schon abends mit ihren Eltern mit dem Internetabenteuer vertraut gemacht.

Am Ende der Stunde zeigt Alina ihr Muuvit-Heft. Am Tag zuvor hat sie über 20 Punkte gesammelt. Sie erzählt, dass sie Judo macht und das Training immer 90 Minuten dauert. Stolz fügt die Neunjährige hinzu: „Ich habe schon den gelben Gürtel.“

Lob für die Flexibilität des Programms

Der Lehrer Uwe Podolski stellt fest, dass sich das Muuvit-Programm ohne Probleme realisieren lässt: Auftauchende Fragen werden im Leitfaden für Lehrkräfte beantwortet und besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Er lobt auch die zeitliche Flexibilität von Muuvit, denn seine Klasse kann die dritte Programm-Woche nach den Osterferien in Angriff nehmen, die in Berlin schon bald beginnen. „Ich kann Muuvit den anderen Lehrern wirklich nur empfehlen“, versichert Podolski.

Auch die Rektorin der Schule Uta Schulze macht einen zufriedenen Eindruck, denn „das geht ja in jedem beliebigen Fach“. Für den Herbst plant sie schon einen Wettbewerb, bei dem nicht nur die Klassen, sondern auch das Lehrerkollegium Muuvit-Punkte sammeln werden.

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